Island-Hopping
Eine besondere Form des Urlaubes , die auf gar keinen Fall mit dem Massentourismus in Berührung kommt, ist das so genannte Island-Hopping. Diese Form, Urlaub zu machen, hat in den letzten Jahrzehnten immer mehr zugenommen. Zugegebener Maßen muss derjenige, der über ein Island- Hopping nachdenkt, über ein gewisses Budget für seinen Urlaub verfügen. Aber dafür bekommt er dann das, was kein anderer neben ihm zur selben Zeit macht, nämlich eine Individualreise, die ihren Namen auch wirklich verdient. Island-Hopping bedeutet nichts anderes als das "Hüpfen" von einer Insel auf die nächste. Dies geschieht entweder mit kleineren Flugzeugen oder per Schiff respective Boot. Entweder plant der Reisende sehr fürsorglich jede einzelne Station seiner Reise oder er vertraut darauf, schon irgendwie auf die nächste Insel zu gelangen. Ersteres erfordert eine sehr lange und intensive Vorausplanung, Letzteres eine nicht sehr streng limitierte Urlaubszeit und eine gewisse gelassene Lebenseinstellung. Prädestinierte Ziele für ein Island-Hopping sind Inselgruppen. Zu den beliebtesten für diese Urlaubsform haben sich die Großen und Kleinen Antillen sowie die Bahamas in der Karibik entwickelt.
Unter den Kleinen Antillen sind die beliebtesten Ziele die Inseln Martinique, Curacao, Isla Margerita, Antigua, Dominica, Barbados, Trinidad und Tobago. Eine ganz besonders schöne Perle stellt die Insel St. Lucia dar. Die Großen Antillen sind sicherlich besser bekannt. Zu Ihnen zählt Kuba, Haiti und die Dominikanische Republik sowie Jamaica. Die bekanntesten Inseln der Bahamas sind Long Island, Abaco, Grand Bahama und New Providence. Weitere beliebte Ziele für ein Island-Hopping sind die Inselgruppen der Malediven sowie der Seychellen. Auch in den USA hat sich diese Form des Individualurlaubes ihren Platz auf dem touristischen Markt gesichert. Die hawaiianischen Inseln werden längst nicht mehr nur für einen Bade- oder Surfurlaub angesteuert, sondern man hat festgestellt, dass neben der Hauptinsel auch die anderen kleineren Schwesterinseln sehr interessant sind. Sogar in deutschen Gefilden hat das Island-Hopping schon Platz gegriffen. Die Nordseeinseln und unter diesen die Ostfriesischen Inseln sind beliebte Ziele für Ein- oder Mehrtagesaufenthalte. Hier findet das Hopping aber meist per Schiff statt. Gleiches trifft für den hohen skandinavischen Norden zu. In Norwegen sind die Lofoten voll im Trend. Es ist für die Urlauber ungeheuer reizvoll, diese Inselgruppe zu Zeiten der Sommersonnenwende anzusteuern, wenn die Mitternachtssonne einen ganz eigenwilligen zauberhaften Schleier über das Meer und die Inseln legt.
